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    Pranayama – Atem & Atemtechniken

    Atmen ist Freiheit. Deine Freiheit.

    Atem_Atemtechniken

    Pranayama – Der Atem – Die Atmung – Die Atemtechniken

    "Bei jedem Atemzug stehen wir vor der Wahl,
    das Leben zu umarmen oder auf das Glück zu warten"
    .
    (Andreas Tenzer)

     

    Das Leben beginnt und endet mit einem tiefen Atemzug. Dazwischen liegen Millionen von verschiedensten rhythmischen Atemzügen, die unser Leben in allen Varianten und Arten beeinflussen. Wir müssen nicht erst bewusst darüber Nachdenken um zu atmen. Unser Unterbewusstsein steuert unseren Atem und beeinflusst sämtliche Funktionen unseres Körpers. Einatmen und Ausatmen. Spannung und Entspannung, Nehmen und Geben. Kontakt und Freiheit.
    Ohne Wasser überleben wir ein paar wenige Tage, ohne Essen ein paar Tage mehr, ohne Berührung ein paar Jahre, vielleicht Jahrzehnte. Aber ohne Atmen sind wir in weniger als ein paar Minuten(abgesehen von ein paar Hochleistungsatmern, die ein paar Sekunden/Minuten mehr aushalten können) nicht mehr am Leben.

    Schon nach zehn Sekunden wird der Mensch ohne Atem bewusstlos, nach 20 Sekunden erlischt die elektrische Aktivität im Gehirn. Signale werden nicht mehr übertragen, nach zwei bis drei Minuten treten erste Zellschäden auf – zuerst im Bereich der Hirnrinde, später auch im StichwortStammhirn.Das ist gefährlich, denn im Stammhirn liegen die Steuerungszentren für den Blutkreislauf und für die Atmung. Nach kurzer Zeit setzt deshalb auch die Atmung des Bewusstlosen aus. Wenn die Zellen jetzt noch stärker geschädigt werden, können diese Funktionen nicht mehr wieder hergestellt werden. Und das ist schon nach fünf Minuten der Fall. Die Gefahr des sogenannten apallischen Syndroms droht: Der Mensch kann dann nur noch im Wachkoma weiterleben. Länger als rund zehn Minuten ohne Sauerstoff kann das Gehirn nicht überleben.

    Wir müssen nicht bis nach Indien gehen, um den Atem zu finden. Auch die unsere deutsche Sprache beschäftigt sich schon lange mit dem Atmen. Haben wir nicht oft genug von Freunden, Familienmitgliedern, Kollegen in einer stressigen Situation schon einmal gehört: "Atme erst einmal tief durch". Wie oft und wann stockt uns der Atmen? Wann bleibt uns der Atmen einfach weg? In welchen Situationen sind wir Atemlos? Wann werden wir unseres Atems beraubt? Wann brauchen wir einen langem Atem im Leben? Wie oft ringen wir um Luft? Wer oder was nimmt uns die Luft zum atmen? Wann und wo haben wir die Nase (gestrichen) voll? Wer oder wem husten wir etwas? Wann bläht sich jemand vor uns auf? Wann schnappen wir vor Wut und Zorn nach Luft? Was lässt sie wieder (durch)atmen? usw. usw.
    Ihnen fallen bestimmt noch ein paar passende Sätze dazu ein. Achten Sie einmal in Ihrem Alltag, Ihrem eigenen Sprachgebrauch bewusst darauf, was Sie selbst  und Ihre Mitmenschen zu sagen haben.

     

    Kleines Atemwissen

    pranayama-atemtraining-sommerschneeWussten Sie, dass…

    • … der Sauerstoff in der Medizin den wichtigsten Platz einnimmt?
    • … 70% der Abfall- und Giftstoffe des Körpers über den Atem ausgeschieden werden, weitere 20% über die Haut und nur 10% über die Ausscheidungsorgane?
    • … Sie mir einem langsamen, tiefen Atemzug 6-10x mehr Luft aufnehmen, als mit einem normalen flachen?
    • … unser Gehirn 80% des eingeatmeten Sauerstoffs verbraucht?
    • … Sie den Reinigungsprozess unseres Lympfsystems durch bewusstes, tiefes Atmen um mehr als das 10fache beschleunigen können?
    • … das Zwerchfell der größe Muskel des Körpers ist?
    • … unsere Lunge als Muskel genau so schlaff werden kann, wenn sie nicht ausreichend und regelmässig trainiert wird, wie unsere restliche Muskulatur?
    • … wir ca. 750 Millionen Lungenbläschen haben, davon im Durchschnitt nur jedes 20. benutzen?
    • … unsere Stimmungen und Gefühle unseren Atem und umgekehrt stark beeinflussen?

     
    "Das Bewußtsein der Geschöpfe ist durch das Atemholen bedingt."
    (Dschuang Dsi)

     

    Yogisches Wissen zum Atem

    Die Yoga Atmung, auch Pranayama (Sanskrit: प्राणायाम) genannt, ist die Wissenschaft der Atemkontrolle. Es beinhaltet verschiedene Übungen, mit dem Ziel die Gesundheit und Vitalität des Körpers zu erhalten und zu verbessern.
    Das Wort Pranayama ist aus den folgenden Begriffen abgeleitet:

    •     Prana – Lebensenergie, Lebenskraft
    •     Yama – Selbstdisziplin, Kontrolle
    •     Ayama – Erweiterung, Ausbreitung, ohne Beschränkung

    Wir vergessen unseren Atem im stressigen Alltag. Er funktioniert ja eh von alleine. Unser Körper kann uns so einiges verzeihen, vorallem flaches, unbewusstes Atmen. Aber eben nicht auf Dauer. Irgendwann ist es auch für ihn genug. Hastiges, flaches Atmen kann dauerhaft nicht nur zu Energielosigkeit, Müdigkeit, Erschöpfung, verminderter Leistungsfähigkeit, Schlafstörungen, Nervosität, Depressionen sondern auch zu Herzproblemen, körperlicher Vergiftung/Übersäuerung, Asthma, Allergien uvm. führen.

    Jeder Mensch hat seinen ureigenesten Atemrhythmus, von dem er sich leiten lässt. Er spiegelt zu jeder Zeit unsere seelische Verfassung wider. Jede Stimmung löst eine Kettenreaktion von Körpervorgängen aus. die sich über viele Ebenen hinweg auf unsere Gesundheit auswirken können. Im besten Fall sollte eine korrekte, gesunde Atmung diese ausgleichen und harmonisieren können.Es ist schade und fast schon traurig, dass die Menschen in unserer Zeit kaum noch oder nur noch innerhalb kürzester Zeitspannen ihre natürliche, gesunde Atmung benutzen. Durch falsche Atmung, zu flach, zu schnell, zu Mundlastig gelangen wir in einen Teufelskreis aus Vergiftung und Unterversorgung des Körpers. Das Energieniveau wird dabei auf unterstem Level gehalten, Seele und Körper werden dauerhaft auf einem Ungleichgewicht gehalten. . Unsere Beziehungslosigkeit zum eigenen Atem zeigt sich auch in der körperlichen Haltung. Beide bedingen sich gegenseitig, sind auf engste miteinander verbunden. Eine aufrechte Haltung gewährleistet meistens eine gute und tiefe Atmung und umgekehrt. Die Körperhaltung spiegelt wiederrum die seelische Haltung des Menschen wieder. Auch diese wird durch die Atmung beeinflusst und gefühlsmässig verwirrende oder versötrende Bewusstseinszustände können durch eine natürliche Bauchatmung ausgeglichen werden.

    Täglich 10-20 min bewusstes Pranayama Atemtraining soll die innere Lebenskraft wecken und stärken, den Körper entgiften, das Immunssystem und das Herz stärken, den Stoffwechsel harmonisieren, den Schlaf vertiefen, die Gehirnleistung verbessern,den Geist befreien. Pranayama kann ein ideales Werkzeug zur Prävention von Stress, Burnout, Erschöpfung und Schlafproblemen. Die Atmung ist das Tor in das vegetative Nervensystem und erlaubt es uns auch im Alltag unsere psychischen Prozesse besser zu erkennen. Es ist wie bei allen Lernprozessen – irgendwann übernimmt der Körper diese neue Atempraxis in sein Unterbewusstsein auf und sie atmen automatisch viel gesünder. Dann reichen kleine Reminder pro Woche oder Monat, dass Ihr Unterbewusstsein dies auch beibehält.

     

    Die 4 Stufen des Pranayama:

    1. Stufe)
    Puraka  = Einatmung

    Als Puraka wir die einmalige Inhalation des Atems bezeichnet. Dieser Prozess der Einatmung sollte ruhig und vor allem gleichmäßig erfolgen.

    2. Stufe)
    Abhyantara Kumbhaka = Atempause/Atemstille nach dem Einatmen

    Nach dem einatmen wird in dem zweitem Schritt von Pranayama eine bewusste Pause gemacht. Der Luftstrom wird unterbrochen, die Luft in der Lunge behalten und es findet keine Bewegung des Körpers statt.

    3. Stufe)
    Rechaka = Ausatmung

    Die dritte Stufe bezieht sich auf die Ausatmung. Genauso wie auch beim Einatmen, ist Ruhe und Gleichmäßigkeit gefragt. Die Geschwindigkeit hängt jedoch von der jeweiligen Atemübung ab und kann sich vom Einatmen unterscheiden. Normalerweise braucht man beim Einatmen die Muskeln, wobei beim Ausatmen die Entspannung dieser ausreicht. Bei manchen Atemübungen wird die Luft schnell aus der Lunge geschafft manchmal wird sogar eine Ausatemverlängerung angestrebt.

    4. Stufe)
    Bahya Kumbhaka = Atempause/Atemstille nach dem Ausatmen

    In der vierten Stufe der Atmung nach dem Ausatmen wird nochmal eine Atempause eingelegt. Damit schließt sich der Kreis und der Prozess geht von vorne los. Der ewige Kreislauf des Atems!

    Über den Atem wurde unzählige Bücher geschrieben. Hier kann nur ein minimaler Bruchteil dessen wiedergegeben werden. Es gibt verschiedenste Techniken, die den Atem erstmal überhaupt bewusst wahrnehmen lassen, über die Atemvertiefung bis zu den verschiedensten Formen und Techniken des Atmens und Visualisierens. Wir werden Stück für Stück hier einige Techniken zusammenbringen, damit Sie diese auch selbstverantwortlich in Ihren Alltag einbringen können. Natürlich können Sie sich auch entsprechende Lektüre zulegen und schon einmal üben. Alleine das Sie hierher gefunden haben und hier schon lesen, hat Sie eine großen ersten Schritt machen lassen. Nun geht es eben ans Üben. Lust auf die ersten Schritte gemeinsam? Ich werde in absehbarer Zeit einige Übungskurse hier anbieten. Gerne können Sie mich auch privat für Einzelstunden buchen.


    Echte Atmung ist Heilung.
    Tiefe und bewusste Atmung ist einfach und zugleich mächtig. Sie ist ein Schatz, der in dir ruht. Benutze ihn und werde heil.

     

     

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